Krakow, Teil2

Juni 12, 2008

So liebe Leute, es ist gerade 9.15 uhr und ich (Rene) sitze in Praha (Prag) in einem sehr netten kleinen Hotel mit Max und Malte im Computerraum, wo man praktischerweise umsonst surfen kann. Wir sind diese Nacht in einem Schlafwagen von Krakau angereist und sind deshalb recht guter Dinge und mehr oder weniger ausgeschlafen… mehr als nach den letzten Zugfahrten jedenfalls. Gestern war ein wundevoller Tag. Unser letzter Eintrag ist vom Nachmittag des 10ten Juni, also beginne ich dort.

Mama’s Hostel war echt ein super Tipp und wir haben eine Menge netter Leute kennen gelernt. Zuerst sind wir mit Micki, einem 26 Jaehrigen Ungaren, in ein Restaurant gegangen um Pirogi, eine Polnische Spezialitaet zu probieren. Pirogi sind gefuellte Kartoffeltaschen, die meisst in Wasser gekocht werden.

In diesem Fall waren sie frittiert und sehr fettig, daher waren wir nicht sehr begistert. Waehrend des Essens ueberlegten wir, dass wir gerne eine erholsamere Zugfahrt als die letzte verbringen wuerden und daher entschieden wir uns einen Schlafwagen zu nehmen.

Pirogi

Auf dem Rueckweg zum Hostel tranken wir noch ein Bier und beeilten uns dann da wir das anstehhende Fussballspiel Russland gegen Spanien sehen wollten. Wie bereits erwaehnt waren wir ja am Abend mit Shaun aus Kanada und seinen Freundinnen Diana und Natasha zum Biertrinken verabredet. Es schlossen sich uns noch einige weitere Hostelgaeste an und wir gingen in einen nahegelegenen Club, in dem eine Hostelparty angepriesen war. Dort war es noch nicht so voll und wir vermuteten, dass wir zu frueh dran waren, also entschlossen wir uns, weiterzuziehen und eine andere Bar zu finden. Unsere Truppe war recht munter und es war gute Stimmung.

Nachdem wir noch ein paar weitere Bars abgeklappert hatten, die alle recht leer waren, machte sich einwenig Planlosigkeit breit und ich schob nun die Gruppe an, doch wieder in den ersten Club zu gehen da ich tanzen wollte, was wir dann auch taten. Dies stellte sich als gute Entscheiung heraus und wir alle hatten einen vergnueglichen Tanzabend in dem nun, der Uhrzeit entsprechend, gefuellteren Club. Am neachsten Morgen raechte sich das Bier Spaete Uhrzeit zu der wir im Bett gelandet waren. Wir brauchten ein wenig um aus den Federn zu fallen und entschlossen uns dann, abermals mit den dreien vom Vorabend ein bisschen durch die Stadt zu bummeln und uns das Juedische Viertel anzusehen.

So machten wir uns mit 6 Mann auf und wurden kurz nach dem Aufbruch von einsetzendem Regen ueberrascht. Also suchten wir ein kleines Cafe auf und machten Rast. Gott sei dank hoerte es bald wieder auf und der Kaffe weckte neue Lebensgeister.

An einem kleinen Stand mit frischem Obst und sauren Gurken deckten wir unseren Vitaminbedarf und hatten wir einen sehr netten Nachmittag mit den drei und verstanden uns immer besser. Irgendwann gegen 4 uhr Nachmittags knurrte uns der Magen merklich und wir kauften ein, um im hostel gemeinsam zu kochen was ein voller erfolg wurde. es gab Spagetti al Olio, Tomatensalat und koestliche Guacamole.

Dinner

Ein absolutes Gefuehl der Zufriedenheit stellte sich ein, was einige mit einem Schluck Wein zum Abschluss brachten und andere wie Malte mit einem kleinen Schlaefchen. Der abend naeherte sich und der Zeitpunkt der Abreise. Wir hatten Diana, Shaun und Natasha wirklich lieb gewonnen und als diese uns eroeffneten, dass sie ebenfalls nach Praha wollten beschlossen wir, ein gemeinsames Zimmer zu buchen. Leider mussten wir uns Abends von Diana verabschieden, da diese bereits ihren Flug zurueck nach England gebucht hatte. Mit der ganzen Truppe gingen wir noch einmal Piogi essen, doch dieses mal gekochte, die uns deutlich besser schmeckten. Ein bisschen spaet machten wir uns auf den weg zum Bahnhof und mussten uns ein wenig beeilen. Der Zug, ein ICC, war vom Komfort vergeichbar mit einer deutschen Regionalbahn und das Schlafabteil war winzig mit 2 Dreietagenbetten. Trotzdem schliefen wir recht gut und sind heute morgen um ca 7 Uhr wohlbehalten in Prag angekommen. Der Hostelmensch hatte unsere Reservierungsmail nicht gelesen und das Hostel war ausgebucht, doch gottseidank gab es ein Schwesterhostel, an das wir weitervermittelt wurden. Jetzt warten wir darauf, unser Zimmer beziehen zu koennen. Bis demnaechst, viele Gruesse, eure Drei!!!

Eine Antwort zu “Krakow, Teil2”

  1. sarah sagte

    hey jungs+schatz
    na hört sich ja alles echt sau gut an…ich will auch:(:(
    bei mir da in der psychatrie ists ganz okay…aber nicht sooo super spanndend…
    man gammelt ziemluch viel herum und passt auf, dass keine leute abhaun:D:Doder spielt i-was…
    naja…ich sehs mal als urlaub an;)
    sou mama hat heut geb. deswegen werd ich jetzt nochmal lecker kuchen futtern gehn*hehe*
    macht euch noch ne schjöne zeit!!!

    liebe grüße und
    ich liebe dich:-*

    sarah

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