Balatonfuered
Juni 20, 2008
Der Zug nach Balatonfuered war sehr alt und machte einen bummeligen, aber dennoch gemuetlichen Eindruck. Vorallem war er total leer und wir konnten uns schoen breitmachen. Die Reise sollte nur drei Stunden dauern und so waren wir guter Dinge. Schon in Budapest hatte sich der Tag mit Sonnenschein angekuendigt und auf dem Weg zum Balaton wurde es nun immer besser. Nach einiger Zeit bemerkten wir, dass einige Tueren des Zuges offen standen und man direkt an der Treppe nach draussen gucken konnte. Fuer uns ein voellig ungewohntes, aber gutes Gefuehl was sich noch steigerte, als wir einige Waggons weiter eine art Viehwagen wie aus amerikanischen Westernfilmen entdeckten, bei welchem links und rechts einfach die Schiebetueren offenstanden. Der Ballaton zog mit seiner Traumhaft tuerkiesen Farbe und herlich blauem Himmel an uns vorbei und wir liesen uns den Wind ins Gesicht pusten.
Vom Bahnhof Balatonfuered waren es ca. 20 Minuten zu fuss bis zu unserem Campingplatz.
Wir stellten schnell fest, dass auch hier der Tourismus einzug gehalten hatte, denn der Campingplatz war riesig und saemtliche Informationen waren auch in Deutsch angegeben und das Personal sprach deutsch(besser als englisch). Da es noch Nebensaison war, war der Platz ziemlich leer.
Da der Himmel langsam zuzog, leider gerade als wir zum ersten Mal in den See sprangen, zogen wir uns wieder an und machten uns auf die suche nach einem Supermarkt. Wir machten etwas zu essen und freuten uns auf das Fussballspiel. Diesmal jedoch etwas mehr als sonst da deutschlands letztes Gruppenspiel anstand, welches wir mit einem “erstehalbzeit”-, einem “halbzeit”-, einem “zweitehalbzeit”- und einem “Gewinnerbier” begossen. Das reichte dann auch und zufrieden gingen wir ins Bett.
Da wir uns sehr wohl fuelten, entschlossen wir uns noch einen weiteren Tag hier zu bleiben und uns auszuruhen, da die ewige Reiserei schon sehr anstrengend war. Auch den naechsten Tag nutzen wir zum entspannen und als wir entdeckten, dass auf dem Campingplatz eine Wasserskibahn platziert war, war fuer mich der Fall klar und auch die Jungs wurden bald angesteckt.
So war das Nachmittagsprogramm mit Wakeboard fahren gesichert und wir hatten bei Sonne und Wolken eine menge Spass (und einen moerder Muskelkater am naechsten Tag… Wanja weiss wovon ich spreche!!
Abends sollte es wieder Fussball und Bier geben… doch nun machte uns der Wettergott erstmals gehoerig einen Strich durch die Rechnung… und wir erlebten ein Gewitter das seines gleichen sucht. So beendeten wir das Spiel in der Halbzeit um nach dem Zelt zu sehen da wir angst hatten es wuerde wegschwimmen. Doch es hielt stand und nach einer durchregneten Nacht wachten wir gottseidank trocken am naechsten Morgen auf und machten uns wieder auf den Weg. Diesmal richtung Kroatien, weil wir uns nach dem Meer sehnten!






Hey ihr drei!
Verfolge euren Reisebericht aufmerksam. Finde es total spannend euch bei eurer Reise Gedanklich zu verfolgen. Versüße mir mit euren Berichten die Zeit beim Lernen und würde am liebsten wirklich zu euch kommen. Flüchten vor “Trenn- und Aufbereitungstechnik” oder “Technische Projektierung und Verfahrensentwicklung” oder auch “Umweltökonomie und Umwelt-/Energierecht” sowie “Energie- und Stoffstrommanagement” …will sagen, genießt die Zeit!
Viele Grüße, Wanja