Home Sweet Home
Juli 21, 2008
Hallo ihr lieben! Wir sind gestern Abend ca. um 6 uhr wohlbehalten Zuhause angekommen und wurden gleich mit einer tollen Überraschung empfangen. Jetzt genießen wir es alle wieder zuhause zu sein und freuen uns, euch alle bald zu treffen. Auch wenn unsere eindrucksvolle Reise jetzt abgeschlossen ist, fehlen auf unserem Blog noch einige Stationen. Und obwohl wir bestimmt vieles jetzt auch direkt erzählen werden, werden wir auf jeden Fall noch Artikel über die Letzten Stationen Paris, Antwerpen, Den Haag und Zandvoort schreiben. Auch werden wir jetzt, wo wir mehr Zeit und Möglichkeiten haben, noch mehr Bilder hochladen. Es lohnt sich also, die Seite noch nicht aus der Favoritenliste zu entfernen
Bis Bald, viele Grüße, die Heimgekehrten.
Achtung Achtung!
Juli 13, 2008
Es gibt zwei neue Artikel, bitte den ueber Arcarchon unter Préfailles nicht uebersehen.
Liebe Gruesse!
Préfailles
Juli 13, 2008
So, nach der langen Flaute auf unserem Weblog, geht es jetzt wieder richtig los. Wir sitzen gerade in Antwerpen im Megabyte-Internetcafe, was im Vergleich zu allen anderen Internetcafes wirklich Mega ist, schnell und guenstig!
Nachdem wir nach einer enspannten Zugfahrt um ca. 19.30 in Pornic, der naechsten Stadt mit eigenem Bahnhof angekommen waren, mussten Rene und ich (Max) uns erstmal wieder ein bisschen orientieren, wir waren ja beide schonmal dort gewesen. Wir dachten, wir koennten die Strecke am Meer langlaufen, doch ein Blick auf die Karte zerstoerte unseren Traum, 10 Kilometer mit den schweren Rucksaecken war uns doch zuviel an diesem Abend. Daher machten wir uns auf den Weg zum Ortsausgang richtung Prefailles, um den Daumen hinauszuhalten. Doch wir merkten schnell, zu dritt trampen mit Rucksaecken mit Ausmassen von Grundschulkindern ist nicht so leicht. Unzaehlige Autos rasten an uns vorbei, die Fahrer mit Gesichtsausdruecken von Mitleid bis Belustigung. Nach einiger Zeit beschlossen wir, entlang der Landstrasse schoneinmal in die richtige Richtung zu gehen. Nach ca. einer weiteren halben Stunde nahm uns eine nette Franzoesin die allein unterwegs war mit. Sie haette uns sogar bis zum Campingplatz gefahren, doch wir wollten sie nicht zu sehr ausnutzen und gingen das letzte Stueck von der Landstrasse bis zum Campingplatz. Dort angekommen umfing Rene und mich sofort ein gefuehl von Heimat und auch Malte schien den Charme dieses Wunderschoenen kleinen Campingplatzes sofort zu spueren. Die Rezeption hatte schon geschlossen und so machten wir uns auf die suche nach einer Englischsprachigen Person, die sich verantwortlich fuehlte.
(Man muss wissen, dass der Campingplatz den Naturfreunden gehoert und von Vereinsmitgliedern selbstverwaltet wird.)
Ein netter aelterer Herr, einer der wenigen Franzosen dort, die wenigstens ein bisschen englisch sprechen hoerte uns kurz an, ging dann fort, kam zurueck und meinte ,,a beatiful young woman“ wuerde uns gleich empfangen.
Dem war auch so. Es war Zoe, eine nette junge Franzoesin, die ich schon vom letzten Mal, und Rene von den letzten Malen kannte. Nach einer herzlichen Begruessung (beide Seiten schienen sich wirklich ueber das Wiedersehen zu freuen) gab sie uns alle wichtigen Instruktionen und Informationen die wir brauchten:
,,Ihr koennt euer Zelt aufbauen wo ihr wollt, viel Spass!“
Wir suchten uns einen schoenen Platz mit Blick auf den Atlantik, legten unsere Rucksaecke ab und gingen ersteinmal an den Strand um Abendbrot zu essen, wir hatten noch ein Baguette und Aufschnitt aus Arcarchon mitgebracht. Wir waren gluecklich, gut angekommen zu sein und sehr entspannt. Wenn alles nicht so konkret geplant ist, ist man oft etwas angespannt. Die Entspannung, wenn dann doch alles klappt, ist dafuer um so groesser. Kurz vor der Daemmerung gingen wir zurueck um das Zelt noch im hellen aufbauen zu koennen. Waehrend des Aufbaus bekamen wir sowohl von Zoe als auch von ein paar netten Hollaendern, von denen ihr spaeter noch mehr hoeren werdet einen Hammer gebracht.
Danach spielten wir noch eine kleine Runde Skat und gingen recht frueh ins Bett. Nachts fing es dann ordendlich an zu regnen, was uns nicht gerade erfreute. Camping und Regen sind eine schlechte Kombination!
Am naechten Morgen war es sehr Bewoelkt, aber immerhin trocken. In der gesamten Woche wurden unsere bis jetzt recht hohen Ansprueche an das Wetter ziemlich zurueckgeschraubt. Insgesamt hatten wir 2-3 mal laengere Sonnenphasen, bis auf zwei naechte hat es immer geregnet und auch tagsueber gab es oft Regen. Das schlimmste war aber, dass das Wetter voellig unberechenbar war. Es konnte in einer Minute noch die Sonne scheinen, in der naechsten wieder regnen. Immerhin konnten wir so einige Regenbogen sehen. Ihr seht schon, wir sind immernoch recht optimistisch geblieben. Wir waeren wahrscheinlich bald wieder abgereist, wenn nicht die vielen netten leute dort gewesen waeren, die mit ihrem Sonnigen Gemuet das schlechte wetter kompensieren konnten.
Am ersten Morgen trieb der Hunger und die gaehnende Leere in unserer nicht vorhandenen Vorratskammer Malte und mich wieder nach Pornic um im Super-U, einem riesigen Supermarkt einzukaufen. Zu zweit und mit nur einem Rucksack ging das trampen schon etwas leichterm obwohl die Franzosen in dieser Hinsicht nicht die hilfsbereitesten zu seien scheinen. Nach geschlagenen drei Stunden kehrten wir mit einem mit Delikatessen prallgefuellten Wanderrucksack wieder zurueck und brunchten ausgiebig. Kurze zeit spaeter kam Peter, ein 62 Jahre junger Hollaender und drueckte uns so schnell drei eisgekuehlte Heineken-Dosen in die Hand, dass wir garnichts sagen konnten. Peter war mit seiner Frau Hettie, seiner Tochter Pamela, ihrem Mann Maupie (Maurice) ihren drei Kindern sowie zwei guten Freunden Hank und Ivonne und deren Tochter mit Mann und Kind fuer mehrere Wochen dort. Ein riesiger Hollaender-Clan also, ausnahmslos alle supernett und hilfsbereit. Ihre schon fast beschaemende Grosszuegigkeit und Gastfreundschaft verfolgte uns die ganze Woche. Ohne diese netten Leute waere unsere Woche in Prefailles wohl nicht halb so komfortabel gewesen. Wir konnten uns von ihnen Toepfe zum Kochen leihen, bei ihnen Handy und Ipod aufladen und sie boten uns sogar ihren Gasgrill an, ohne dass wir danach fragten. Darauf grillten wir zwei wundervolle Doraden die wir auf dem Markt kauften und in ein Bett aus Gemuese und Kraeutern in Alufolie wickelten.
Sie nahmen uns im Auto mit zum Super-U, zum Markt nach Pornic und Peter brachte uns am letzten Tag sogar zum Bahnhof, damit wir nicht wieder trampen mussten.
Wir wollten uns fuer diese ruehrende Gastfreundschaft bedanken und schlugen vor, am letzten Abend fuer sie zu kochen. Peter sagte, er wuerde mit den anderen darueber reden und uns spaeter Bescheid sagen. Als wir ihn erneut darauf ansprachen hatten sie schon ein Grillfest geplant und wir konnten sie nicht davon abbringen uns schonwieder einzuladen. Immerhin durften wir uns mit einem grossen gruenen Salat und einem Kasten Bier beteiligen.
Es war uns wirklich ein bisschen unangenehm, aber man hatte das Gefuehl, dass sie uns gerne eingeladen haben und so konnten wir ein unglaublich ueppiges Gillfest geniessen. Danach sassen wir noch mit ihnen und tranken Bier, Wein, Schnapps, Liquer und Cognac queerbeet (was fuer sie voellig normal zu sein schien), bis Peter als letzer der Hollaender nach einem letzten Schlafmuetzje-Cognac ins Bett ging.
Danach gingen wir zur zweiten Meute, die uns den Aufenthalt in Prefailles versuesste, die jungen Franzosen (und nicht zu vergessen zwei Beliger). Eine sehr Lustige Truppe, ca 15 Leute von ca 14-25 jahren, die dort jedes Jahr ihre langen Sommerferien verbringen. Leider sprechen nur Zoe und Yannou, ihr Freund mehr als 3 Brocken Englisch und wir nicht mehr als 3 Brocken Franzoesisch. Doch nachdem alle Hemmungen gefallen waren sich mit Haenden und Fuessen zu verstaendigen, war das auch kein Problem mehr. Mit dieser verrueckten Truppe verbrachten wir einige Abende am Strand um ein Feuer sitzend oder bei schlechterem Wetter im als Partyraum missbrauchten Kuechenhaeusschen.
Gleich am zweiten Abend luden sie uns ein mit ihnen zum Strand zu kommen, wir nahmen dankend an und freuten uns nach dem Abendbrot zum Strand zu gehen. Leider schmeckte Malte und mir der Wein zu gut, den wir im Super-U im 5 Liter-Schlauch gekauft hatten. Da Rene nicht so gerne Wein trinkt hat er es dann auch noch zum Strand geschafft, waehrend wir vorm Zelt auf unseren Isomatten einschliefen und auch von einer laermenden truppe Franzosen nicht mehr wachzukriegen waren. Ich wachte mitten in der Nacht auf, kroch ins Zelt und als ich am naechsten Morgen erwachte, lag auch Malte neben mir. Natuerlich liessen sich Rene und die Franzosen es nicht entgehen uns die naechsten Tage damit aufzuziehen. Nach diesem leichten eingestaendnis der Schwaeche mussten wir natuerlich das Klischee der trink- und standfesten Deutschen untermauern, indem wir beim naechsten mal als letzte den Kuechen, aeh… Partyraum verliessen.
Am vorletzten Tag in Prefailles nahmen Yannou und Zoe uns mit in ihre Wohnung in Nantes, wo sie einige Sachen erledigen wollten. Wir wollten die Gelegenheit nutzen um unsere weitere Reise zu planen und fuer das Grillfest am Abend einzukaufen sowie unser neues Interrailticket zu loesen. Der urspruengliche Plan wurde aber durch mehrere Faktoren immer weiter zerstoert. Zuerst sorgte die lange Feiere am Vorabend dafuer, dass wir statt um 12 erst um 2 losfuhren, wobei zu sagen ist, dass dafuer die Franzosen verantwortlich waren, wir standen um 12 geduscht und gestriegelt in den Startloechern.
Wir hatten uns fuer halb 7 mit den Hollaendern verabredet.
Nach ca. einer Stunde fahrt kamen wir um 3 uhr in Nantes in der Wohnung von Zoe und Yann an. Wir hatten also noch ca. 3 1\2 Stunden um alles zu erledigen und zurueckzufahren. Die Zeit reichte gerademal um einzukaufen und das Hotel in Paris zu Buchen, wofuer Zoe netterweise ihre Kreditkartennummer angab, ohne die wir nicht buchen konnten (Die Kreditkarte steht auf Nummer 1 der Liste der Dinge, die auf der naechsten Interrailtour unbedingt dabei sein muessen!) und um einkaufen zu gehen. Auf dem Rueckweg wollten wir dann noch schnell die Interrailtickets loesen. Leider machte uns die Polizei von Nantes einen Strich durch die Rechnung. Man kann ihnen nicht verdenken, dass sie uns anhielten, denn Yannous Wagen ist, man kann es nicht anders sagen, eine uebele Schrottmuehle, wenn auch eine charmante. Er wollte das Auto bald in Zahlung geben und ein neues kaufen und hatte deshalb von der faelligen Hauptuntersuchung abgesehen, was eine lange Diskussion herbeifuehrte und mit einem saftigen Bussgeld und Konfiszierung der Papiere endete. Deswegen konnten wir die Tickets nichtmehr loesen und kamen sehr knapp in Prefailles an um zu Grillen.
Trotzdem hatten wir einen tollen letzten Abend und am naechsten Tag brachen wir auf nach Paris.
Nachdem wir uns von allen verabschiedet hatten und Peter uns am Bahnhof von Pornic abgesetzt hatte, mussten wir leider ein Extraticket bis Nantes loesen, weil in so einem kleinen Provinzbahnhof kein Interrailticket zu bekommen ist. In Nantes angekommen loesten wir nach leichten Uneinigkeiten mit dem Bahnangestellten ein neues Interrailticket fuer die letzten 10 Tage. Als er uns eroeffnete, dass der TGV nach Paris (Schnellzug wie ICE) nur 3 Euro Aufschlag kostete, verwarfen wir unsere Bummelzugverbindung und warteten noch 2 Stunden in Nantes waehrend wir Skat spielten auf den TGV, um komfortabler ohne Umsteigen und immernoch frueher in Paris anzukommen.
Jetzt sind wir in Antwerpen, eine wirklich Charmante Stadt, doch dazu spaeter mehr. Jetzt haben wir genug im Internetcafe gehockt und Wollen die Stadt erkunden. Es ist noch genau eine Woche bis wir wieder in Braunschweig ankommen werden. Wir freuen uns schon riesig!
Also, bis bald ihr lieben! Viele Gruesse, Rene, Malte und Max
Arcachon
Juli 13, 2008
Soooo ihr Daheimgebliebenen,
nun ist schon eine lange Zeit vergangen seit dem wir uns bei euch gemeldet haben. Wenn ihr das hier lesen koennt, habt ihr bereits Maltes Bericht von Nizza gelesen denke ich, denn wir haengen ganzschoen hinterher mit unseren Berichten. Liegt daran, dass es seit dem wir Nizza verlassen haben, was nun schon fast 2 Wochen her ist, kein Internet mehr zur verfuegung hatten, jedenfalls nicht richtig. Schon ein bisschen schraeg, obwohl wir uns im Laufe unserer Reise immer weiter vom „Osten“ Europas entfernt und stets in den moderneren Westen bewegt haben, war es immer schwieriger geworden eine gute Internetanbindung zu finden. Auch jetzt ist es nicht einfach, da die franzoesische Tastatur so ihre Tuecken hat. Nun, trotz alledem seit ihr sicher neugierig was nach Nizza passiert ist.
Von Nice aus hatten wir also abermals einen Schlafwagen gebucht was sich als sehr sinnvoll herausstellte. Anfangs hatten wir das Abteil (gedacht fuer 6 Personen) fuer uns alleine und klappten die mittleren Betten hoch um ein gemuetliches Abendmal zu halten, was wir uns noch in Nice besorgt hatten: Brot, Butter, leckere Wurst, Tomatencreme und Kaese. Es schmeckte koestlich und gemuetlich hatten wir es auch im schlafwagen waehrend uns der Zug in den Abend hinein in Richtung Atlantikkueste, Arcachon, schaukelte. Wir zueckten unsere Karten und spielten eine kleine partie Skat. Spaeter stieg ein junger, freundlicher Franzose ein der sich aber nach kurzer Unterhaltung schlafen legte und wir entschieden uns es ihm gleich zu tun, vorher hielten wir drei allerdings noch einmal unsere Nasen in den Fahrtwind. Auf dem gang ein Fenster runtergeschoben, schnupperten wir in die milde und nun voellig schwarze Nacht Suedfrankreichs und freuten uns auf den naechsten Tag.
Um ca. 7 Uhr Morgens mussten wir in Bordeaux umsteigen und hatten dann nocheinmal ca. eine Stunde Fahrt in einem sehr modernen Zug. Wir waren doch relativ erholt, jedenfalls hatten wir schon schlimmere Fahrten erlebt.
Jedoch hatten wir Hunger und so machten wir uns im gemuetlich und noch verschlafen wirkenden Arcachon auf Nahrungssuche. Immer der Nase nach, brachte uns auch diesmal auf den richtigen Weg und wir landeten prompt auf einem kleinen, aber sehr sehr exklusiven Markt. Alles gab es zu kaufen und die Gemuesestaende laeuchteten und quollen ueber vor Gemuese und Obst in allen Formen und Farben. Fisch, koestlich duftende Haehnchen, Kaese und Wurst die uns das Wasser im Mund zusammen laufen liessen. Bald war entschieden und wir kauften das wohl bisher dekadenteste Mahl der Fahrt. 3 koestliche Wuerste fuer 15€, zwei Stuecken Kaese (ca. 500 gramm zusammen) fuer 20€, ein Brot fuer 4€ und ein paar Nektarinen, eine Tomate, Aepfel und eine Honigmelone. Sauteuer alles, aber als wir uns an die Promenade vor einen traumhaften weissen Strand, einem dunkelblauen Ozean und unter strahlender Sonne zu einem Mahl niederliessen, waren wir uns sofort einig, das sich jeder Euro gelohnt hatte!! Es schmeckte himmlisch und eine aeltere Dame teilte Max mit einem freundlichen Zwinkern mit, dass es wohl auch gut aussah, wie wir mit unseren dicken Rucksaecken und all den Koestlichkeiten vor uns ausgebreitet dasassen und die Sonne und das Essen genossen.
Danach natuerlich ab an den Strand, schnell ins Wasser abkuehlen und danach Malti eingebuddelt damit er nicht verbrutzelt.
Wir verbrachten den ganzen Vormittag am Strand und gegen Mittag stand nun die Entscheidung aus, wo wir die Nacht verbringen wuerden. Dies fuehrte zu leichten Unstimmigkeiten und war nicht so einfach. Letztendlich entschieden wir uns fuer den Campingplatz in Arcachon und schlugen unser Zelt in einem urmeligen Waeldchen auf, welches den Campingplatz darstellte. Aber nach aussprache und Dusche fuelten wir uns besser und abermals lenkten wir unsere Gedanken auf zwei wichtige Entscheidungen. Was gibt es zu essen, bzw. wo (es war Sonntag) und noch viel wichtiger: Wo wuerden wir das Entscheidungsspiel der WM verfolgen koennen.
Wir gingen in die Stadt und entschieden uns fuer ein nettes kleines Lokal dessen Kellner absolut mit 6 Tischen ueberfordet war und dessen Portionen einer Vorspeise glichen. So gab es Spaghetti Bolongnese fuer mich und Malte und Cabonara fuer Max. Danach eigentlich ein Crepé, aber unser Kellner war mittlerweile so an seine Grenzen gestossen, dass wir bis zur Bestellung der Crepés bereits 1 1/2 Stunden gebraucht hatten und ich entsetzt aufsprang, da unsere Jungs bereits seit einigen Minuten spielten. So lief ich vor um das Spiel zu sehen und die Jungs hatten das Glueck meinen Crepé mitessen zu koennen. Auf dem Hinweg zum Restaurant hatten wir eine nette Kneipe gesehen in der wir das Spiel sehen wollten. Doch bei meiner Ankunft dort, musste ich feststellen, dass sie nun bis auf den letzten Platz gerammelt voll war und ich konnte nur von der Tuer aus ein wenig des Spiels sehen… 7 Minute 0:0 also los um eine andere Moeglichkeit zu finden. Ein Bisschen weiter die Strasse runter hatte ich dann auch Glueck und fand ein weniger volles Cafe. Per Handy den Jungs mitgeteilt, wo ich war und so kamen sie kurze Zeit speater etwas keuchend auch dort an und wir konnten ein spannendes Spiel erleben. Nach dem Sieg der Spanier gab es Beifall der Gaeste im Cafe und auch von uns und wir waren uns, obwohl niedergeschlagen, doch einig, dass sie den Sieg verdient hatten.
Wir machten noch einen kurzen Gang an die Promenade und auf einen grossen Steg der weit ins Meer ragte um ein paar Bilder zu machen, uns noch ein wenig zu bewegen und um den naechtlichen Ausblick zu geniessen. Dann ueberkam uns die Muedigkeit und wir machten uns abermals auf den Weg zurueck zum Campingplatz wo wir uns noch mit einem Eis belohnten und dann ins Bett gingen.
Am neachsten Morgen standen wir frueh auf da wir noch nach einem Internetcafe gucken, einkaufen und dann um ca. 12 Uhr den Zug nach Préfailles (auf das ich mich schon wahnsinnig freute) nehmen wollten. Mittlerweile recht routiniert war aller Krams schnell zusammengepackt, das Zelt abgebaut und ein kleines Mahl mit den Resten der Koestlichkeiten des Vortages gehalten. Beim auschecken erfuhren wir, dass es auch auf dem Zeltplatz einen Computer gab. Schnell entschieden wir uns diesen zu nutzen, was sich als schwerer Fehler herrausstellte da der PC sehr alt und langsam war und das Internet noch schlechter. Malte gab sein bestes und begann den Artikel ueber Rom zu schreiben, den ihr ja nun schon lesen konntet. Danach machten wir uns fix auf zum Bahnhof, kauften noch schnell etwas zum „Mittagessen“ und erreichten puenktlich den Bahnhopf wo der Zug bereits wartete. Also schnell rein und gleich ein zweites Freuhstueck abgehalten, da uns schon wieder der Magen knurrte. Reisen ist halt doch anstrengend und eine der vielen Erkentnisse die wir auf unserer Reise bisher gemacht haben ist, dass Hunger der absolute Stimmungs- und Reisekiller ist
Dann ging es ueber Nantes nach Préfailles.
Neben mir sitzen jetzt gerade die Jungs, Max ist fleissig am Bericht schreiben ueber Préfailles und Malte bruetet ueber seinem Buch und ist schon scharf drauf unsere jetzige Station Antwerpen zu schreiben. Aaaaber… bis dahin muesst ihr euch noch ein bisschen gedulden. Dafuer ist Max bald fertig…
Wir freuen uns alle drei schon richtig auf zu hause, auf euch! Und nun ist es ja auch wirklich nicht mehr lange. Haben deine Einladung erhalten Birte und freuen uns drauf mit dir und den anderen mal wieder richtig einen drauf zu machen.
Also… Gruesse an alle, besonders an meinen Schatz Sarah, wir freuen uns auf euch alle!!!
Die drei Globetrotter